Süddeutsche Meisterschaften U16 in Walldorf

Mit einer Tausendstel Rückstand Endlauf verpasst

image.pngFür Carolin Schlung sollte die Süddeutsche Meisterschaft in Walldorf am ersten Augustwochende der Höhepunkt der diesjährigen Sommersaison werden. Nach langwierigen muskulären Problemen im Oberschenkelbeuger stieg die Sportklassenschülerin der 9.Klasse erst im Juni in die Sommersaison ein. Nach den Hessischen Meisterschaften, wo sie mit 12,78 den vierten Platz belegte, folgte die diesjährige Sprintbestleistung beim Feriensportfest in Borken Anfang Juli mit 12,66 Sekunden. Nach gutem Training in den Sommerferien konnte die von Thomas Weise trainierte Athletin im Vorlauf der Süddeutschen Meisterschaften im Walldorfer Stadion mit 12,92s sicher ihren Vorlauf gewinnen. Im Zwischenlauf belegte sie hinter der späteren 100m Siegerin Laura Müller (12,27s- von der Unterländer LG) in 12,78 Sekunden den zweiten Platz. "Ich dachte ich bin hinter der Siegerin viel zu langsam gewesen und lief locker als zweite ins Ziel, dass mir dann eine tausendstel Sekunde auf die Zeitgleiche Nina Ndubuisi aus Schorndorf  für die Endlaufteilnahme fehlen sollte, habe ich nicht für möglich gehalten", meinte die deutlich entäuschte Sprinterin nach dem Rennen.

Amelie Wachsmuth erreicht den Zwischenlauf über 80m Hürden

Für die zweite Starterin aus Allendorf in Walldorf war nach einem gutem Vorlauf über die sieben 74 Zentimeter hohen Hürden in einer Zeit von 12,91 Sekunden über die 80 Meter Hürden Strecke dann Endstation im Zwischenlauf. " Mein Start und die ersten drei Hürden waren nicht so gut wie im Vorlauf, dadurch habe ich einiges an Zeit verloren", meinte Amelie Wachsmuth nach dem Rennen, wo sie 13,02 Sekunden lief. 

Deutsche Jugendmeisterschaften U18 in Rostock

Verletzung bremst Sprinter Philip Hennemuth im 100 Meter Endlauf

 

Es sollte nicht sein, das Sommermärchen von Sprinter Philip Hennemuth endete bei den Deutschen Jugendmeisterschaften im Rostocker Stadion mit einer Oberschenkelverletzung auf den letzen 5 Metern  im Zwischenlauf. Nach einem lockeren zweiten Platz im Vorlauf mit 11,04 Sekunden, ereilte das Allendorfer Sprinttalent nach einem furiosem zweiten Zwischenlauf auf den letzten Metern das Verletzungspech. "Ich wuste nach dem Lauf nicht, ob es nur ein Krampf war, oder schon eine Zerrung. Die Physiotherapeuten vom Hessischen Leichtathletik Team versuchten mich für den Endlauf wieder fit zu kriegen. Doch trotz einer 40 minütigen Behandlung war klar, dass ich im Endlauf nicht mehr laufen konnte und für mich war es schon eine sehr große Enttäuschung, zumal ich bei 1,2 Meter Gegenwind mit guten 10,89 Sekunden und als zweiter ins Ziel kam. Auch am Sonntag hätte ich über die 200 Meter auch richtig gut mithalten können, aber mein Oberschenkel machte leider nicht mit", so der Kommentar von Philip nach der DM. Für den SSC Athleten ist damit die Saison 2018 beendet und er geht in eine verdiente sechs wöchige Regerationsphase, um dann im kommenden Jahr weitere schnelle Schritte in Richtung Deutscher Spitze machen zu können.