Hessische Mehrkampfmeisterschaften im Auestadion 2026

Rufus Blankenburg mit toller Steigerung auf Platz 4 in Hessen

 

Starke Auftritte bei den Hessischen Mehrkampfmeisterschaften in Kassel

Bei den Hessische Mehrkampfmeisterschaften im Kasseler Auestadion überzeugten die Athletinnen und Athleten mit zahlreichen persönlichen Bestleistungen und starken Platzierungen. Besonders der 17-jährige Allendorfer Mehrkämpfer Rufus Blankenburg setzte ein sportliches Ausrufezeichen. Blankenburg erwischte einen hervorragenden ersten Wettkampftag und stellte gleich drei neue Bestleistungen auf: Über 100 Meter sprintete er 12,41 Sekunden, im Kugelstoßen erzielte er 10,43 Meter und über 400 Meter lief er 56,75 Sekunden. Mit insgesamt 2714 Punkten belegte der groß gewachsene Athlet zur Halbzeit einen starken zehnten Platz.

Der zweite Tag begann ebenso vielversprechend. Mit seiner ersten Zeit unter 16 Sekunden im 110-Meter-Hürdenlauf sowie einem Diskuswurf auf 32,46 Meter sammelte Blankenburg weiter wichtige Punkte. Für besondere Aufmerksamkeit sorgte der Speerwurf: Nach einem zunächst ungültig gegebenen Versuch und einem erfolgreichen Widerspruch durfte er erneut antreten – und nutzte die Chance. Der Speer landete bei ausgezeichneten 30,83 Metern. Am Ende standen 5221 Punkte zu Buche, fast 900 Zähler mehr als im Vorjahr, was mit einem hervorragenden vierten Platz in Hessen belohnt wurde.

Auch Clara Heinzl und Maria Kühlke zeigten starke Leistungen und zahlreiche persönliche Bestmarken. Im Vierkampf erreichte Maria Kühlke mit einer neuen Hochsprung-Bestleistung von 1,47 Metern den 13. Platz und 1981 Punkte. Die eigentlich im Gehen beheimatete Clara Heinzl überzeugte ebenfalls im Hochsprung mit 1,50 Metern und belegte mit 1883 Punkten Rang 16.

Am zweiten Wettkampftag drehte sich das Klassement der beiden Trainingspartnerinnen: Clara Heinzl erreichte mit 3373 Punkten den zwölften Platz und lag damit knapp vor Maria Kühlke auf Rang 14. Ein besonderes Highlight bildete das abschließende 800-Meter-Rennen, in dem sich beide Athletinnen ein packendes Finish lieferten und jeweils mit 2:36 Minuten eine neue persönliche Bestleistung erzielten.

Die Hessischen Mehrkampfmeisterschaften boten damit nicht nur spannende Wettbewerbe, sondern auch eindrucksvolle Belege für die positive sportliche Entwicklung der heimischen Talente.