Neue Bestleistungen in Leipzig

Amin Labdi wirft den Speer auf 66,07m

Der weite Weg nach Leipzig zum ersten richtigen Leichtathletik-Wettkampf hatte sich für die SSC Sportler gelohnt. Besonders der 20-jährige Speerwerfer Amin Labdi war regelrecht heiß auf seinen ersten Wettkampf. Nach tollen Würfen schon im Einwerfen konnte der mehrfache Hessenmeister gleich im ersten Versuch die neue Bestweite von 66,07m erzielen. "Dannach war ich etwas verkrampft und die Würfe waren dann technisch nicht mehr so gut", meinte der glückliche Allendorfer nach dem Wettkampf. Neue Bestleistung im Speerwurf erzielte auch Sprinter Philip Hennemuth, der 46,98m im U20 Wettkampf erzielte.

Amelie Wachsmuth mit zu starkem Rückenwind 

Für die 16-jährige Hürdensprinterin Amelie Wachsmuth stand in Leipzig ihr erstes Hürdenrennen über die 100m Hürden an. Bisher war ihre Hürdenstrecke nur 80m lang, ab der U18 Altersklasse ist die Strecke 20m länger. Mit zwei tollen Rennen, allerdings ohne Konkurrenz lief die 10.Klässlerin zweimal fast die gleiche Zeit von 14,73s, jedoch blies der Wind von hinten mit +2,2 m/s etwas zu stark. Erlaubt sind +2,0 m/s um eine Bestenlisten reife Leistung zu erzielen. "Sicher wird Amelie die Zeiten bei ihren nächsten Rennen noch steigern können und dann auch ohne zu viel Wind," so der Kommentar von Trainer Thomas Weise.

Carolin Schlung ohne Konkurrenz

Mit zwei guten Läufen über die 100m konnte Carolin Schlung nicht ganz an die vor zwei Wochen erzielten 12,08s anknüpfen, jedoch hatte die Allendorfer Sprinterin im Leipziger "Stadion des Friedens" keine Konkurrenz und so sind die im Finale erzielten 12,14s durchaus gut zu bewerten und lassen auf das nächste Rennen am 4. Juli in Wetzlar auf schnelle Zeiten hoffen. 

Colin Ansorge mit PB über die 400m Hürden 

In seinem zweiten 400m Hürdenrennen konnte der 17-jährige Colin Ansorge mit 58,99s seine erste Zeit unter 59 Sekunden erreichen. "Die ersten 5 Hürden habe ich gut erwischt, doch auf den letzten 100m fehlte mir noch etwas die Kraft, dass muss ich in den nächsten Wochen noch trainieren, um die 58,50s zu erreichen, die die Norm für die Deutschen U18 Meisterschafen bedeuten", meinte Colin Ansorge nach dem Rennen.