Sprintmeeting in Wetzlar

Sprinter vom Schulsportclub kommen in Schwung

Die Bahn in Wetzlar ist für schnelle  Sprintzeiten Hessenweit bekannt. So gab es trotz einiger Rennen mit zu starkem Rückenwind, erlaubt sind 2,0 m/s, für die SSC Mädchen und Jungen einiges an neuen Bestzeiten und erfüllte Normen für die Deutschen Jugendmeisterschaften. 

Carolin Schlung immer schneller

Mit der neuen Bestzeit und der Normerfüllung für die Deutschen Meisterschaften im September über die 200m in 24,88s und der Einstellung ihrer Bestzeit über die 100 Meter von 12,08 Sekunden ist die Nachwuchsprinterin aus Allendorf im Bundesgebiet unter den besten 5 Sprinterinnen zu finden. Nur Holly Okuku aus Baunatal ist derzeit noch schneller mit 11,93 Sekunden gelaufen.  Ihr Freund und Trainingspartner Philip Hennemuth startete mit regulären 10,86s  über die 100m Strecke und etwas Wind unterstützten 21,82s über die doppelte Streckenlänge in die noch junge Saison. 

Amelie Wachsmuth knackt die DM -Norm über die 100m Hürden

Endlich mit regulären Wind eine gute Zeit über die 100m Hürden zu sprinten war das Ziel von Amelie Wachsmuth in Wetzlar gewesen. Am Ende steigerte sie ihre Bestzeit um gleich 2 Zehntel auf 14,56 Sekunden, was schon deutlich unter der geforderten DM - Norm von 14,70 Sekunden lag und hatte auch über die 100m flach Strecke mit 12,58s ebenfalls neue Bestzeit gesprintet.

Colin Ansorge scheitert knapp an der Norm

Für den 17-jährigen Langsprinter aus Witzenhausen war der böige Wind im Stadion gar nicht unterstützend, so fehlte am Ende etwas der optimale Laufrhythmus über die 10 Hürden auf der 400m langen Stadionrunde, um am Ende die 58,50 Sekunden der DM-Norm zu knacken. Mit einer erneuten Steigerung der Bestzeit von Leipzig (58,98s) auf sehr gute 58,67s bei diesen widrigen Bedingungen macht Trainer Thomas Weise Hoffnung, dass sein Athlet beim kommenden Rennen in 2 Wochen in Königsstein die Norm doch noch schaffen wird.

 

 

Neue Bestleistungen in Leipzig

Amin Labdi wirft den Speer auf 66,07m

Der weite Weg nach Leipzig zum ersten richtigen Leichtathletik-Wettkampf hatte sich für die SSC Sportler gelohnt. Besonders der 20-jährige Speerwerfer Amin Labdi war regelrecht heiß auf seinen ersten Wettkampf. Nach tollen Würfen schon im Einwerfen konnte der mehrfache Hessenmeister gleich im ersten Versuch die neue Bestweite von 66,07m erzielen. "Dannach war ich etwas verkrampft und die Würfe waren dann technisch nicht mehr so gut", meinte der glückliche Allendorfer nach dem Wettkampf. Neue Bestleistung im Speerwurf erzielte auch Sprinter Philip Hennemuth, der 46,98m im U20 Wettkampf erzielte.

Amelie Wachsmuth mit zu starkem Rückenwind 

Für die 16-jährige Hürdensprinterin Amelie Wachsmuth stand in Leipzig ihr erstes Hürdenrennen über die 100m Hürden an. Bisher war ihre Hürdenstrecke nur 80m lang, ab der U18 Altersklasse ist die Strecke 20m länger. Mit zwei tollen Rennen, allerdings ohne Konkurrenz lief die 10.Klässlerin zweimal fast die gleiche Zeit von 14,73s, jedoch blies der Wind von hinten mit +2,2 m/s etwas zu stark. Erlaubt sind +2,0 m/s um eine Bestenlisten reife Leistung zu erzielen. "Sicher wird Amelie die Zeiten bei ihren nächsten Rennen noch steigern können und dann auch ohne zu viel Wind," so der Kommentar von Trainer Thomas Weise.

Wettkampfsimulation im Trainingsbetrieb in Frankfurt

Carolin Schlung und Amelie Wachsmuth mit neuen Bestzeiten

Für die Sprintgruppe vom SSC Bad Sooden-Allendorf war es eine erste Möglichkeit nach der Corona-Pause ihren Leistungsstand abzurufen. Bei einem Sprinttest im Frankfurter Bundesstützpunkt in Kalbach konnten die 16-jährige Carolin Schlung, sie gehört auch dem Bundeskader Sprint an, Amelie Wachsmuth und Philip Hennemuth (beide Landeskader Sprint) über 100 und 200 Meter jeweils einen Testlauf absolvieren. Die Rennen wurden jeweils mit einer Laufbahn Abstand und weiteren strengen Hygienevorschriften durchgeführt. Carolin Schlung konnte in einem spannenden Rennen ihre Bestzeit von 2019, die bei 12,10 Sekunden lag gleich auf 12,08 Sekunden steigern und war damit schnellste U18 Sprinterin in Frankfurt. Trainingspartnerin Amelie  Wachsmuth pulverisierte ihre Bestzeit von 12,99 Sekunden auf die neue Zeit von 12,61 Sekunden. " Diese Bestzeiten der Sprinterinnen  hatte ich schon nach den letzten Tests im Training erwartet und läßt auf hoffentlich weitere Steigerungen bei richtigen Wettkämpfen in den nächsten Monaten hoffen", meinte Trainer Thomas Weise nach den Rennen. 

Philip Hennemuth nimmt die 200m locker

Ein erster Testlauf unter voller Belastung war das 200m Rennen von Hessenmeister Philip Hennemuth. Nach 2 Wochen mit muskulären Problemen, nahm der 18-jährige Oberstufenschüler diesen Lauf als Gesundheitscheck und kam auf 22,37 Sekunden über die halbe Stadionrunde. "Ich werde die nächsten Wochen jetzt meine Form weiter aufbauen und dann auch wieder meine Bestzeit von 21,72 Sekunden angreifen, so der Kommentar von Philip Hennemuth.