Deutsche Jugendmeisterschaften U18 in Rostock

Verletzung bremst Sprinter Philip Hennemuth im 100 Meter Endlauf

 

Es sollte nicht sein, das Sommermärchen von Sprinter Philip Hennemuth endete bei den Deutschen Jugendmeisterschaften im Rostocker Stadion mit einer Oberschenkelverletzung auf den letzen 5 Metern  im Zwischenlauf. Nach einem lockeren zweiten Platz im Vorlauf mit 11,04 Sekunden, ereilte das Allendorfer Sprinttalent nach einem furiosem zweiten Zwischenlauf auf den letzten Metern das Verletzungspech. "Ich wuste nach dem Lauf nicht, ob es nur ein Krampf war, oder schon eine Zerrung. Die Physiotherapeuten vom Hessischen Leichtathletik Team versuchten mich für den Endlauf wieder fit zu kriegen. Doch trotz einer 40 minütigen Behandlung war klar, dass ich im Endlauf nicht mehr laufen konnte und für mich war es schon eine sehr große Enttäuschung, zumal ich bei 1,2 Meter Gegenwind mit guten 10,89 Sekunden und als zweiter ins Ziel kam. Auch am Sonntag hätte ich über die 200 Meter auch richtig gut mithalten können, aber mein Oberschenkel machte leider nicht mit", so der Kommentar von Philip nach der DM. Für den SSC Athleten ist damit die Saison 2018 beendet und er geht in eine verdiente sechs wöchige Regerationsphase, um dann im kommenden Jahr weitere schnelle Schritte in Richtung Deutscher Spitze machen zu können.

Vorschau U20/U18 DM in Rostock 2018

Endlauf ist das Ziel

Sein großes Ziel in 2018 ist der Endlauf bei den 30. Deutschen U18 Meisterschaften am 27.-29. Juli 2018 in Rostock. Nach einem optimalen Saisonverlauf mit den bisherigen Höhepunkte bei den Süddeutschen Meisterschaften in Erding, wo sich Philip Hennemuth auf 10,79 Sekunden über die 100 Meter und auf 21,85 Sekunden über die 200 Meter jeweils mit Bestleistung die Vizemeisterschaft sichern konnte, möchte der Schützling von Trainer Thomas Weise jetzt in Rostock noch die Saison mit einem Meisterstück vollenden. " Letztes Jahr in Ulm habe ich die Endläufe über beide Strecken noch knapp verpasst, das möchte ich dieses Jahr erreichen und dann sehen wir weiter", so das formulierte Ziel des 16-jährigen Sprinttalents vom Schulsportclub aus dem kleinen Örtchen Dudenrode unweit des  Meißners gelegen. Laut der Meldeliste für Rostock ist Philip Hennemuth über die 100m Distanz als 9. Schnellster und über die 200m als 7. Schnellster gemeldet. "Für eine Endlaufplatzierung auf den acht Bahnen muss dann alles optimal laufen und besonders meine Reaktion am Start muss gut sein, hintenraus bin ich dann eigentlich immer recht stark und im Training lief es zuletzt auch recht gut", meinte Philip Hennemuth zuversichtlich für Rostock. Am kommenden Freitag geht die Reise in den Norden los, begleitet von seinen Eltern stehen dann am Samstag 11.00 Uhr die Vorläufe über 100 Meter auf dem Programm und am Sonntag bereits um 10.20 Uhr die Läufe über 200 Meter.

 


 

Hessische Meisterschaften U20/U16 in Darmstadt

5 Medaillen für die SSC Leichtathleten

Ergebnisse        Fotos

Josefine Geiß neue Hessenmeisterin im Stabhochsprung

Für eine Überraschung sorgte die erst 13-jährige Josefine Geiß im Stabhochsprungwettkampf der U16 Mädchen. Mit einer Bestleistung von 2,32m angereist, steigerte sich die 7.Klässerin auf sehr gute 2,50m. Alle Sprünge meisterte sie im ersten Versuch und ließ ihren Konkurrentinnen aus Kirchhain, die beide 2,30m übersprangen, keine Chance. Ebenfalls überraschend kamen die beiden Silber Medaillen im 80m Hürdenlauf von Colin Ansorge und Amelie Wachsmuth. Beide Sportklassenschüler der Rhenanus-Schule lieferten im Endlauf ein spannendes Rennen ab und erzielten jeweils neue persönliche Bestzeiten. Nicht ganz das tolle Ende gab es im 100m Finale für die Hessische Hallenmeisterin im Sprint, Carolin Schlung. Noch bei 70m lag die talentierte Sprinterin in Führung, musste dann aber noch drei Läuferinnen auf den letzten Metern an sich vorbeiziehen lassen. "Nach 80 Metern bekam ich nur noch schlecht Luft, irgendwie habe ich die Hitze nicht vertragen", war der Kommentar von Carolin nach dem Rennen. Am Sonntag dann klappte es besser. Hier sprang die 14-Jährige gleich im ersten Versuch im Weitsprung eine Weite von 5,23m, woran sich die Konkurrentinnen aus Friedberg und Frankenberg bis zum 4. Versuch die Zähne ausbissen. Lucy Peter aus Friedberg gelang dann im 4. Versuch der Siegessprung auf 5,34m. 

Amine Labdi im letzten Versuch noch abgefangen

Für Amine Labdi vom SSC war der Speerwurfwettkampf ein echter Krimi. Mehrmals wechselte die Führung und es gab vier Speerwerfer, die alle die 53 Meterweite geworfen hatten. Im 5. Versuch übernahm Amine Labdi mit 53,92m die Führung und wurde dann noch im letzten Wurf von dem Frankfurter Robin Rieß mit 6 Zentimetern und 53,98m übertroffen.