Deutsche Meisterschaften U18/U20 in Ulm

Philip Hennemuth über 200m auf Platz 6 in Deutschland

Bei den Deutschen Meisterschaften der Altesklassen U18 und U20 in Ulm waren 3 Athleten vom SSC Bad Sooden-Allendorf am Start. Die beste Platzierung in der U20 gelang dem noch 17-jährigen Sprinter Philip Hennemuth über die 200m Strecke, wo er im Vorlauf bereits seine Bestleitung von 21,85 Sekunden auf 21,71 Sekunden steigerte. Im Endlauf hatte er auf Bahn 1 die schlechteste Bahn zugeteilt bekommen, konnte aber in 21,78 Sekunden nahezu seine Vorlaufzeit bestätigen und einen guten 6. Platz belegen. Am Freitag hatte Philip Hennemuth bereits an der 100m Entscheidung teilgenommen und konnte dort aber nach einem schwachen Start im Zwischenlauf und Platz 4 mit 10,86 Sekunden,  den Endlauf nicht erreichen. „ Ich war schon etwas über meine 100 Meter Leistung am Freitag enttäuscht und hatte mir für Samstag über die 200m dann schon mehr vorgenommen. Mit dem Platz 6 und neuer Bestleistung bin ich zufrieden“, meinte Philip Hennemuth nach dem Wettkampf.

Jacob Geiß mit 4,30m und Platz 10

Nicht ganz zufrieden waren die beiden weiteren Athleten vom SSC mit ihren Leistungen. Für Stabhochspringer Jacob Geiß ( Altersklasse U18) lief es zu Beginn des Wettkampfes recht gut, die Anfangshöhe von 4 Meter meisterte er gleich im ersten Versuch. Bei 4,15m riss der Süddeutsche Vizemeister zweimal mit dem Stab die Latte herunter und verzichtete anschließend auf den dritten Versuch, um die nächste Höhe von 4,30m gleich im ersten Versuch hoch zu überfliegen. Leider waren die Versuche über die 4,40m alle recht knapp gerissen und so blieb am Ende durch die zwei Fehlversuche bei der Höhe von 4,15m nur ein 10. Platz.  

Amin Labdi knapp am Endkampf vorbei

Für den Süddeutschen U23 Meister im Speerwerfen, Amin Labdi lag das Ziel in Ulm ganz klar bei einer Platzierung unter den besten 8 Jugendlichen in der U20 Konkurrenz.  Um so größer war somit die Entäuschung von Amin Labdi, dass am Ende es nur Platz 9 wurde und er auch keine 3 weiteren Versuche im Endkampf hatte. Gleich im ersten Wurf schleuderte er den 800g Speer auf gute 62,02m und lag damit auf Rang 6. „Der zweite und dritte Versuch war dann nur mit Kraft geworfen und ich habe regelrecht verkrampft, weil ich wusste, ich muss Bestleistung werfen, um weiterzukommen“, meinte Amin Labdi nach dem Wettkampf. Trotzdem war es für alle drei Athleten vom Schulsportclub ein tolles Erlebnis mit über 2000 Jugendlichen aus ganz Deutschland an drei Tagen in der schönen Stadt Ulm die Wettkämpfe zu bestreiten.